Implantation

Implantation

Diagnose und Planung
Jeder Implantation geht eine eingehende Untersuchung
durch den Zahnarzt inklusive einer umfangreichen
Diagnostik des Kiefers und einer genauen Planung des
Eingriffs voraus. Dazu setzen wir in unserer Praxis auf moderne
Diagnose- und Planungsverfahren, mit denen der Eingriff
vorbereitet wird (siehe auch Computer navigierte Implantologie).

Implantation
Die Implantation der künstlichen Zahnwurzel selbst erfolgt nahezu schmerzfrei im Rahmen eines kleinen chirurgischen Eingriffs. Meist unter örtlicher Betäubung öffnet der Zahnarzt die Schleimhaut und bereitet das Implantatbett mittels Bohrer vor. Dann setzt er das Implantat in das Zahnfach ein.

Einheilungsphase
Dem operativen Eingriff folgt eine zwei- bis sechsmonatige Einheilungsphase, in der das Implantat nicht belastet werden darf. War zuvor ein Knochenaufbau notwendig, dauert die Einheilung des Implantates bis zu neun Monaten. Während der Einheilungsphase erhalten die Patienten einen provisorischen Zahnersatz, so dass ihr ästhetisches Erscheinungsbild nicht beeinträchtigt ist.

Zahnersatz
Erst, wenn das Implantat vollständig im Kiefer eingeheilt ist, werden Verbindungsstück und endgültiger Zahnersatz – Brücke, Krone oder Prothese – aufgebracht. Damit ist die Implantationsbehandlung abgeschlossen, der Patient kann seine „Dritten“ genauso belasten, wie seine zweiten Zähne.

Strategien
Jedes Gebiss ist so individuell wie der Mensch, zu dem es gehört. Daher stellt auch jedes Implantat eine individuelle Lösung dar.

Grundsätzlich können Implantate Einzelzähne, mehrere Zähne oder ein ganzes Gebiss ersetzen. Ganz gleich ob Frontzähne ersetzt werden müssen, Schaltlücken zu schließen sind, eine „Freiend“-Situation vorliegt, bei der mehrere Backenzähne am Ende einer Zahnreihe fehlen, oder der Kiefer insgesamt zahnlos ist – für jede Aufgabenstellung gibt es die passende Strategie. Dabei wird das Implantat mal als Ersatz eines einzelnen Zahnes eingesetzt, mal als Stützpfeiler für komplexere Konstruktionen wie Brücken oder Prothesen. In diesen Fällen tragen wenige Implantate ganze Zahnreihen.

Sonderfälle
Ein stabiler Kieferkamm ist eine wesentliche Voraussetzung für das erfolgreiche Einbringen und Einheilen von Implantaten. Nicht immer ist jedoch genügend Knochenmasse vorhanden, um den Eingriff vornehmen zu können. Entweder aufgrund von Erkrankungen wie Parodontitis oder durch Knochenschwund (Osteoporose oder Knochenrückbildung nach Zahnverlust) kann die Kieferknochenmasse soweit reduziert sein, dass eine Implantation ohne vorherigen Knochenaufbau nicht möglich ist. In diesem Fall wird der Kieferkamm mittels eigener Knochenmasse z.B. aus dem hinteren Kieferbereich oder durch künstliche Substanzen wieder aufgebaut. Meistens kann zeitgleich zum Knochenaufbau auch das Implantat gesetzt werden.

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